Bücher

Requiem KV 626
Faksimile der autographen Partitur in der Österreichischen Nationalbibliothek Mit einem Kommentar von Christoph Wolff und Günter Brosche
200 Seiten Faksimile mit individuellem Beschnitt und 35 Seiten Kommentar (engl./dt.); Halbleder, gebunden
ISBN 978-3-7618-2346-0

Coverabbildung

Unzählige Fragen und Emotionen verbinden sich mit Mozarts „Requiem“: der tiefe Ausdruck der musikalischen Sprache, Trauer über den Tod des großen Komponisten, Legende und Wahrheit, Fragmente und Vollendungsversuche.
Das überlieferte Manuskript spiegelt seine dramatische Geschichte wider: Häufig finden sich auf ein und derselben Seite Mozarts Handschrift und die ergänzenden Eintragungen von Süßmayr und anderen. Eine Papierecke mit einer der letzten Notizen Mozarts wurde nachträglich entwendet, eine alte Fotografie zeigt sie noch.
Das neue, hochwertige Faksimile präsentiert die Seiten mit individuellem Beschnitt und vermittelt so einen körperlichen Eindruck des Originals.
Neben der detaillierten Handschriften-Beschreibung Günter Brosches enthält der Band ein Vorwort von Christoph Wolff, der die Entstehungsgeschichte des Werkes schildert.



Klavierkonzert c-Moll KV 491
Faksimile der autographen Partitur im Royal College of Music, London
Mit einem Kommentar von Robert D. Levin
74 Seiten Faksimile, 40 Seiten Kommentar (E/D)
Halbleder-Bindung
ISBN 978-3-7618-1927-2

Coverabbildung

Mozarts Klavierkonzert c-Moll gehört zu den bekanntesten seiner Klavierkonzerte, nicht zuletzt durch den besonderen Charakter der Moll-Tonart – selten bei Mozart – und durch den dramatischen Gegensatz zwischen Solo und Tutti.
Ebenso außergewöhnlich ist das Autograph: Hier verwendete Mozart für die Partitur ausnahmsweise auch Skizzenblätter, die er ergänzte und intensiv korrigierte. So lässt sich einerseits der Entstehungsprozess nachverfolgen, andererseits ist an manchen Stellen eine Fassung letzter Hand kaum erkennbar – gerade in der Stimme des Solo-Klaviers.
Das Faksimile ermöglicht es nun jedem, sich zu den fraglichen Stellen eine eigene Meinung zu bilden. Erstmals wird hiermit Mozarts Werk im Farbfaksimile veröffentlicht, sodass die unterschiedlichen Tintenfarben gut zu erkennen sind.
Der renommierte Mozart-Forscher und Pianist Robert D. Levin erläutert Mozarts Kompositionsweise und führt detailliert Seite für Seite durch das Autograph.
In seinem faszinierenden Vorwort beschreibt Professor Colin Lawson, Leiter des Royal College of Music, den Weg des Autographs vom Verkauf durch Mozarts Witwe Constanze bis zu seinem aktuellen Aufbewahrungsort in London. In der umfangreichen Sammlung historischer Manuskripte des RCM gilt es als Juwel.



Clemens Prokop
Mozart. Don Giovanni
Opernführer kompakt
135 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-2246-3




Coverabbildung

Mit „Don Giovanni“ haben Wolfgang Amadeus Mozart und sein Autor Lorenzo Da Ponte den spanischen Erfolgsstoff zum Mythos geadelt. Dabei fällt „Don Giovanni“ in jeder Hinsicht aus dem Rahmen – als Figur, in der Form, durch die Musik. Die Oper erzählt die Geschichte des skrupellosen Verführers Don Giovanni, der sich um Moralbegriffe wenig schert und seinen Diener Leporello gnadenlos ausnutzt – bis er am Ende selbst zur Hölle fahren muss. Clemens Prokop holt den Helden vom Thron und zeigt Don Giovanni als Mann mit einer lodernden Leidenschaft: Menschen zu manipulieren. Er beleuchtet das Wechselspiel aus Macht- und Liebeshunger und deckt das große Missverständnis auf, dass Don Giovanni als Urtyp des Frauenhelds gilt, obwohl ihm in Mozarts Oper nicht das Geringste gelingt. Pointiert präsentiert er die Vielschichtigkeit der Oper und ihrer Figuren, durch die „Don Giovanni“ seit der Uraufführung 1787 Dirigenten und Regisseure immer wieder neu zu originellen Entscheidungen gezwungen hat. Und zur Inspirationsquelle für Musiker, Maler und Schriftsteller wurde. Denn diese Oper ist ein absolutes Ausnahmestück: „die Inkarnation der Genialität des Sinnlichen“. (Kierkegaard) Der Autor Clemens Prokop ist Musik- und Opernkritiker („Süddeutsche Zeitung“ und andere angesehene Medien). Bei Bärenreiter veröffentlichte er u. a. das Buch „Mozart, der Spieler. Die Geschichte eines schnellen Lebens“. Er ist außerdem Musikproduzent und Musikdesigner. - Einführung in eines der beliebtesten Opernwerke („Focus-Ranking Platz“ 7) - Leicht verständlicher Gang durch die Musik - Anschauliche Figurenportraits - Darstellung der Vorläuferwerke in der Literatur- und Musikgeschichte - Inszenierungsgeschichte und Aufführungspraxis - Don-Juan-Mythos im Allgemeinen und Rezeptionsgeschichte bis hin zum Film.



Malte Krasting
Mozart. Cosí fan tutte
Opernführer kompakt
136 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-2296-8




Coverabbildung

Mozarts modernste Oper Eine Wette bringt es ans Licht: Frauen sind verführbar! Eigentlich liebt Fiordiligi Gulielmo und Dorabella Ferrando, doch nach einer von Don Alfonso angestifteten Verwirrung sind die Frauen den verkleideten Liebhabern der jeweils anderen verfallen. Was tun? Trotzdem heiraten! Aber wen? Die knappe Auflösung zum Happy End der „alten“ Paare kann nicht über eine tiefgreifende emotionale Verstörung hinwegtäuschen. Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte haben in ihrer dritten und letzten Zusammenarbeit einen ebenso komischen wie bitteren musikalischen Kommentar zur Aufklärung ihrer Zeit geschaffen. Malte Krasting stellt Inhalt, Musik und Hintergrund dieser Oper vor und zeigt, dass es sich bei „Così“ um ein weit komplexeres Werk als nur um eine Verwechslungskomödie handelt. - Einführung in eine der meistgespielten Opern - Anschauliche Figurenporträts, ein „Spaziergang“ durch die Musik und Darstellungen zur Entstehungsgeschichte und zur Aufführungspraxis - Informationen zu wichtigen Inszenierungen im 20. und 21. Jahrhundert und zu berühmten CD-Einspielungen ebenso wie zu weiteren Nachwirkungen des Stoffes - Mit zahlreichen Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen und Notenbeispielen Der Autor Malte Krasting war Dramaturg am Meininger Theater, an der Komischen Oper Berlin und an der Oper Frankfurt. Zur Spielzeit 2013/14 wechselt er in gleicher Funktion an die Bayerische Staatsoper.



Robert Maschka
Mozart. Die Zauberflöte
Opernführer kompakt
134 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-2263-0




Coverabbildung

„Die Zauberflöte“ ist die meistgespielte Oper weltweit. Wer würde sich nicht berühren lassen von einem Werk, in dem die Wiederkehr der Liebe in einer heillos zerstrittenen Welt das Thema ist? Wie dieser Grundgedanke von Mozart in Musik gesetzt wurde, beschreibt Robert Maschka durch eine leicht verständliche Nachzeichnung der Musik und anhand von Porträts der Bühnenfiguren.

Seit ihrer Uraufführung 1791 unter der Leitung des Komponisten ist Mozarts letzte Oper „Die Zauberflöte“ ununterbrochen im Repertoire. Maschka erklärt die Popularität „der Zauberflöte“ aus der Wiener Theatersituation des späten 18. Jahrhunderts, auf die Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder genial reagiert haben.



Packard Humanities Institute (PHI) präsentiert die Handschriften der sieben großen Mozart-Opern

Ein Projekt des Packard Humanities Institute (PHI, Los Altos, Cal.) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg

Idomeneo KV 366 mit Ballett KV 367
2 Faksimilebände + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1880-0

Die Entführung aus dem Serail KV 384
1 Faksimileband + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1881-7

Le nozze di Figaro KV 492
2 Faksimilebände + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1882-4

Così fan tutte KV 588
2 Faksimilebände + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1884-8

Don Giovanni KV 527
2 Faksimilebände + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1883-1

La clemenza di Tito KV 621
1 Faksimileband + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1886-2

Die Zauberflöte KV 620 2 Faksimilebände + Kommentarband · ISBN 978-3-7618-1885-5


Idomeneo, Die Entführung aus dem Serail, Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte, Die Zauberflöte, La clemenza di Tito – Mozarts sieben „große“ Opern, der geniale Beitrag zum Musiktheater und kulturelles Welterbe, sind ohnegleichen an menschlicher Tiefe und musikalischem Ausdruck. Durch glückliche Umstände sind alle sieben Opern-Partituren fast vollständig in Mozarts Handschrift erhalten. Das Packard Humanities Institute (PHI, Los Altos, Kalifornien) hat nun mit der Herstellung einer Faksimile-Edition der sieben Autographe begonnen. Mozart-Forscher, Bibliotheken und natürlich alle Liebhaber von Mozarts Bühnenwerken erhalten so die Möglichkeit, den Schatz der Handschriften in einer mustergültigen Nachbildung zu erwerben. Der Musikwelt wird damit über alle Risiken hinweg zugleich das Erbe Mozarts erhalten.
Das gemeinnützige Packard Humanities Institute (PHI), das für seine mit großem Ethos durchgeführten Programme in den Künsten und Geisteswissenschaften bekannt ist, hat für das Mozart-Projekt eine ideale Kooperation geschmiedet. Unter der wissenschaftlichen Leitung eines Herausgebergremiums (Ulrich Konrad, David Packard, Wolfgang Rehm, Christoph Wolff; Gesamtherausgeber Dietrich Berke) arbeiten die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg und die Bibliotheken, in denen Mozarts Handschriften verwahrt werden, mit dem Packard Humanities Institute zusammen.

ausführliche Informationen




Peter Sühring
Die frühesten Opern Mozarts
Untersuchungen im Anschluß an Jacobsthals Straßburger Vorlesungen
395 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-1895-4

Coverabbildung

Jene Opern, die Mozart schon als Kind schrieb, noch bevor er als 14-Jähriger seinen ersten großen Opernauftrag für das Mailänder Opernhaus erhielt, galten lange als konventionelle, hübsche Übungsstückchen, die von dem späteren genialen Musikdramatiker kaum etwas ahnen lassen. Wie fragwürdig diese gängige Meinung ist, zeigt Peter Sühring, der genauer in die Entstehungshintergründe und die Faktur dieser Werke hineinschaut und der zukünftigen Forschung wie der öffentlichen Meinung damit eine andere Blickweise eröffnet.



Ulrich Konrad
Mozart. Catalogue of his Works
251 pages; paperback
(Text in English)
ISBN 978-3-7618-1848-0


Coverabbildung

This systematic catalogue of Mozart’s works, subdivided by genre, gathers together the latest findings of Mozart scholarship. It provides scholars and musicians with information in convenient tabular form on other concise notes on nicknames, genesis, musical relations to other works, etc.



Mozart. Briefe und Aufzeichnungen Bd. VIII
Einführung und Ergänzung
157 pages; gebunden
ISBN 978-3-7618-1875-6



Coverabbildung

Seit der Erstpublikation der Gesamtausgabe aller erhaltenen Briefe und Aufzeichnungen Wolfgang Amadeus Mozarts (1962–1971) sind weitere Dokumente aufgetaucht, die nun nachgetragen werden. In diesem Ergänzungsband zur Gesamtausgabe der Briefe Mozarts werden sie dokumentiert und kommentiert. Die Kommentare zu den in Band 1–7 editierten Briefen werden ebenfalls hier nachgetragen. Ein Essay von Ulrich Konrad über Mozart als Briefschreiber, eine ausführliche Bibliographie und ein Register komplettieren den Band.



Sinfonie in C KV 551 »Jupiter«
Faksimile der autographen Partitur in der Staatsbibliothek zu Berlin
Mit einem Kommentar von Ulrich Konrad
(deutsch/englisch/japanisch)
96 Seiten, 64 Seiten Kommentar; gebunden, mit individuellem Beschnitt (Faksimile)
ISBN 978-3-7618-1824-4
BÄRENREITER FACSIMILE
vergriffen

Coverabbildung

Das Sigel BÄRENREITER FACSIMILE wird exklusiv an Faksimile-Publikationen unseres Hauses vergeben, die sowohl in wissenschaftlicher wie in technischer Hinsicht höchsten Ansprüchen genügen. Zu den Merkmalen gehören: Als erster Band der Reihe BÄRENREITER FACSIMILE erscheint eines der Hauptwerke der Musikgeschichte, Mozarts sogenannte Jupiter-Sinfonie, entstanden in den Sommermonaten des Jahres 1788.

Von den drei letzten großen Sinfonien Mozarts umgibt die »Jupiter-Sinfonie« seit jeher eine besondere Aura. Festlich und triumphal in ihrem Grundton, vereint sie gleichzeitig einen ganzen Kosmos an Charakteren. Sie gilt als Höhepunkt der klassischen Form; Franz Xaver Mozart nannte sie später sogar den »höchsten Triumph der Instrumentalkomposition«.

Das sorgfältig reproduzierte und aufwändig ausgestattete Faksimile mit seinen individuell beschnittenen Seiten vermittelt einen authentischen Eindruck von dem Autograph Mozarts. Der renommierte Mozart-Forscher Ulrich Konrad geht in seinem Kommentar auf die besondere Bedeutung des Werkes ein, befasst sich mit Entstehung und Rezeption und beschreibt detailliert die Merkmale der Handschrift.



»Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich«
Faksimile der Arie aus der »Zauberflöte«
Mit einem Nachwort von Silke Leopold
(deutsch/englisch/japanisch)
inkl. Klavierauszug
36 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-1775-9
BÄRENREITER FACSIMILE

Coverabbildung

»… doch küsst mich ein weiblicher Mund, so bin ich schon wieder gesund.« Wolfgang Amadeus Mozart war mit seiner Musik einem hehren Kunstideal ebenso nahe wie den ganz menschlichen Lebenserfahrungen. Er porträtierte in seinen Opern nicht nur »hohe Paare«, sondern auch Liebende aus dem einfachen Volk.

Die Figur des Papageno, bunt und natürlich, gehört zu den Lieblingen des Publikums, sein vom Glockenspiel begleitetes Lied, mit dem er sich ungeduldig und sehnsuchtsvoll »ein Mädchen oder Weibchen« wünscht, zu den bekanntesten Arien der Musikgeschichte überhaupt.

Das Faksimile gibt diese Arie in Mozarts eigener Handschrift auf Grundlage des modernsten Reproduktionsverfahrens wieder. Wer möchte, kann mit Hilfe des zusätzlich abgedruckten Klavierauszuges Papageno lebendig werden lassen.



Guten Morgen, liebes Weibchen!
Mozarts Briefe an Constanze
Herausgegeben und kommentiert von Silke Leopold
Bibliophile Ausgabe (2005). 150 Seiten;
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7618-1814-5

Coverabbildung
Leseprobe
Rezension


»Guten Morgen, liebes Weibchen!« Ein kleiner, scheinbar achtlos hingeworfener Zettel auf dem Küchentisch, um die Langschläferin Constanze liebevoll zu begrüßen. Er ist das erste Zeugnis einer Ehe, die gewiss nicht im Himmel geschlossen wurde, aber dennoch fast neun Jahre lang vertrauensvolle Intimität und gesellschaftliche Sicherheit bedeutete. Um Constanze Weber zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen, riskierte Wolfgang Amadeus Mozart sogar den Bruch mit seinem übermächtigen Vater.
Wir wissen wenig über das Zusammenleben des Paares in Wien, wenig über die Höhen und Tiefen dieser Ehe, aus der sechs Kinder hervorgingen. In den Briefen aber, die Mozart in seinen letzten Lebensjahren auf seinen Reisen nach Prag, Berlin oder Frankfurt an Constanze schrieb, wie auch in denen, die er ihr von Wien aus nach Baden sandte, wird die menschliche und auch die erotische Vertrautheit Mozarts mit seiner Frau lebendig. Es sind Zeugnisse einer zärtlichen, fast verzweifelten Liebe, in der Mozart in Zeiten wachsender Einsamkeit und zunehmender gesellschaftlicher Isolierung Halt suchte. Mozarts Briefe an Constanze werden hier zum ersten Mal in einer gesonderten Edition zusammengefasst, mit einem ausführlichen Kommentar versehen und in attraktiver Ausstattung präsentiert.



Mozart · Briefe und Aufzeichnungen
Gesamtausgabe
Herausgegeben von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg,
gesammelt von Wilhelm A. Bauer und Otto Erich Deutsch,
aufgrund deren Vorarbeiten erläutert von Josef Heinz Eibl.
Mit einer Einführung und Ergänzungen herausgegeben von Ulrich Konrad.

Erweiterte Auflage
ca. 4.550 Seiten; kartoniert
8 Bände im Schuber
ISBN 978-3-7618-1749-0

Band 1–4 : 1755–1857
Band 5, 6: Kommentar
Band 7: Register (Werk, Ort, Literatur, Personen)
NEU: Band 8: 157 Seiten Einführung, Ergänzungen und Bibliographie


Gemeinschaftsausgabe Bärenreiter/dtv

Coverabbildung
Rezensionen

Zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart wird die Gesamtausgabe der Briefe und Aufzeichnungen in einer Taschenbuchedition vorgelegt. Sie umfasst die gesamte Korrespondenz Mozarts und seiner Familie, die 1755 mit Briefen des Vaters Leopold an seinen Augsburger Verleger Lotter beginnt und mit Constanzes Testament endet. Außer den Briefen werden sämtliche Tagebücher, Reisenotizen, Werkverzeichnisse und Stammbucheintragungen ediert und ausführlich kommentiert. All dies wird über verschiedene Register leicht zugänglich gemacht.

Der neue Band 8 enthält die seit der Erstpublikation der Ausgabe aufgefundenen Briefe und Aufzeichnungen von Vater und Sohn Mozart, eine ausführliche Einführung und eine Bibliographie von Ulrich Konrad.



Maynard Solomon
Mozart. Ein Leben
Deutsch von Max Wichtl
XII, 618 Seiten mit ca. 40 Abbildungen und 50 Notenbeispielen;
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7618-2035-3
vergriffen


Gemeinschaftsausgabe
Bärenreiter/J.B. Metzler

Coverabbildung
Leseprobe
Rezensionen

Wer war Mozart? Ein ewiges Kind war er, so sieht es Maynard Solomon in seiner Lebensbeschreibung des Salzburger Genies. Sein Mozart war kein unbegreiflicher Dämon, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut.
Mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen entwirft er ein neues und menschlich bewegendes Porträt von Mozarts widersprüchlichem Charakter. Entstanden ist ein an- und aufregendes, in den USA und England begeistert aufgenommenes Buch, das wesentliche Korrekturen am bisherigen Mozartbild vornimmt, indem es vor allem das problematische Verhältnis zum Vater und die Abhängigkeit von der Familie kritisch beleuchtet.

Aber auch der Musiker Mozart kommt nicht zu kurz, da Solomon sich in allen Lebensabschnitten aus dem biografischen und historischen Zusammenhang heraus mit seinen Kompositionen beschäftigt.

»Ich kenne keine andere Biografie eines Komponisten, die so überzeugend und zugleich so bewegend ist ... Wenn man Solomon liest, begegnet man weniger einem verwandelten als einem plausiblen Mozart, der immer noch ein Staunen erregender Schöpfer, aber auch ein ganzer Mensch ist – ungeheuer eindrucksvoll, uns aber doch um vieles näher stehend.«
(Edward W. Said, The New Yorker)



Silke Leopold (Hg.)
Mozart-Handbuch
XV, 718 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-2021-9


Gemeinschaftsausgabe
Bärenreiter/J.B. Metzler

Coverabbildung
Leseprobe
Rezensionen

Mit all unserem Wissen kommen wir »zwar dem Rätsel näher, aber nicht der Lösung« – dieses Wort Wolfgang Hildesheimers über Mozart aus dem Jahre 1982 hat bis heute nichts an Gültigkeit verloren: Mozart, der selbst in hunderten von Briefen über sein Schaffen und seine persönlichen Befindlichkeiten Auskunft gab, der als Gegenstand wissenschaftlichen und belletristischen Interesses in zehntausenden von Schriften erforscht und beschrieben, verherrlicht und vereinnahmt wurde, macht immer von Neuem staunen.
In dem nach Gattungen geordneten »Mozart-Handbuch« stehen die Werke im Zentrum der Betrachtung. Es liefert – nach Werkgruppen gegliedert – einen umfassenden und detaillierten Einblick in das Gesamtwerk des Komponisten. Beinahe jedes abgeschlossene Werk aus Mozarts Feder wird besprochen. Dabei wird Mozarts Schaffen zugleich vor dem Hintergrund seines bewegten Lebens, seiner nicht minder bewegten Zeit betrachtet und in die Musik- und Kulturgeschichte eingebettet.
Das Handbuch bündelt nicht nur bekanntes Wissen, es eröffnet vor allem neue Perspektiven auf die Einzelwerke und Werkgruppen. So etwa, dass Mozart seine geistliche Musik mehr aus Neigung, denn aus Pflicht geschrieben hat oder seine Klaviermusik in ihrem extremen Ideenreichtum und umfassenden »Witz« nicht nur die Zeitgenossen irritieren sollte. Im umfangreichen Einleitungskapitel wird versucht, die historische Persönlichkeit Mozarts von den Übermalungen des 19. und 20. Jahrhunderts zu befreien.
Ein Nachschlagewerk und Lesebuch in einem, das auf anregende Weise Einzelwerkbesprechungen und übergreifende Perspektiven verbindet, Wissen zusammenfasst und zugleich neue, überraschende Thesen und Darstellungsformen entwickelt.



Ulrich Konrad
Wolfgang Amadé Mozart
Leben · Musik · Werkbestand
486 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-1821-3

Coverabbildung
Rezensionen

Immer wieder tauchen neue Erkenntnisse zu Mozart auf – mal Details, mal Grundlegendes, viele seriös, manche zweifelhaft. Hier den Überblick zu bewahren, ist nicht einfach.
Ulrich Konrad, einer der führenden Mozart-Forscher und unter anderem Herausgeber der Skizzen und Fragmente in der »Neuen Mozart-Ausgabe«, fasst in seinem neuen Buch den aktuellen Forschungsstand zusammen. Er geht dabei über seinen Beitrag für die Enzyklopädie »Die Musik in Geschichte und Gegenwart« hinaus, auf dem das Buch basiert. Geblieben ist die bewährte Einteilung in Biografie, Werkbesprechung und Werkverzeichnis. Der Autor charakterisiert Grundzüge des ganzen Œuvres, geht aber auch auf einzelne Werke ein. Mozart-Porträts, Tabellen zu seinen Reisestationen und Wohnungen in Wien sowie Notenbeispiele ergänzen die Darstellung. Ein komplettes Werkverzeichnis und eine detaillierte Bibliografie liefern die notwendigen Grundlagen für eine weitere Beschäftigung mit dem Komponisten.
Alles Wissenswerte zu Mozart in einer kompakten, gut lesbaren Darstellung auf dem neuesten Forschungsstand, für Studenten und Dozenten, Wissenschaftler, Journalisten und Mozartfreunde.



Peter Gülke
Triumph der neuen Tonkunst
Mozarts späte Sinfonien und ihr Umfeld
(1998). 281 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7618-2013-1
vergriffen

Gemeinschaftsausgabe
Bärenreiter/J.B. Metzler

Coverabbildung

»Mit unerhörter Akribie und bester philologischer Phantasie sucht Gülke Antworten, von denen er selber weiß, dass sie gültig niemand geben kann. ... Wer auch immer sich ernsthafter mit Mozart beschäftigen will, wird um dieses eher problematisierende als beschönigende Buch kaum herumkommen.« (FAZ)


Clemens Prokop
Mozart · Der Spieler
Die Geschichte eines schnellen Lebens
152 Seiten; kartoniert
durchgehend vierfarbig
mit ca. 55 Abbildungen
ISBN 978-3-7618-1816-9

Coverabbildung
Leseprobe
Rezensionen

Mozarts schnelles Leben, brillant verfolgt von Clemens Prokop.
Er war Wunderkind und Teufelskerl, Spaßvogel und Arbeitstier. Aber kein Genie, das vom Himmel gefallen ist. Auch an seinem 250. Geburtstag bleibt Wolfgang Amadeus Mozart eine schillernde Figur: Seine Musik begeistert und rührt noch immer, seine Opern bestimmen weltweit Spielpläne, seine Person ermuntert ungebrochen zu den wildesten Spekulationen.
Clemens Prokop erzählt in abwechslungsreichen Einzelkapiteln die Geschichte eines hochbegabten Komponisten, der sich ein schnelles Leben lang auf der Reise zu sich selbst befindet, der dabei auch von anderen lernt und ihre Inspiration braucht. Unsentimental lichtet der Autor den Wildwuchs von Anekdoten und Analysen, um einen neuen, persönlichen und jungen Blick auf die »Jahrtausendfigur« zu ermöglichen.
Clemens Prokop entdeckt dabei einen Spieler, der nicht nur auf Tasten zaubert und mit Musik experimentiert, sondern der Komponieren als intellektuelles Spiel begreift, der mit Worten und mit Billardkugeln jongliert.



Ulrich Konrad
Mozart-Werkverzeichnis
251 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1847-3


Dieses systematische, nach Gattungen gegliederte Werkverzeichnis führt die neuesten Forschungsergebnisse zum Werkbestand Mozarts zusammen. In übersichtlicher Tabellenform bietet es Wissenschaftlern und Musikern Informationen zu den folgenden Aspekten:
Die Rubrik »Einzelausgaben« verschafft jedem, der Mozart spielen möchte, einen schnellen Zugang zu allen praktischen Ausgaben, die auf dem Notentext der »Neuen Mozart- Ausgabe« basieren: Partituren und Studienpartitur, Chorpartitur, Klavierauszug, Aufführungs- und Leihmaterial.
Die Angabe beider Gesamtausgaben und der Taschenbuchausgabe der NMA (1991) ermöglicht ein bequemes Arbeiten auch in Bibliotheken.



Eigenhändiges Werkverzeichnis
(1992). Supplement zur Neuen Mozart-Ausgabe.
90 Blatt Faksimile, 57 Seiten; Leinen mit Schutzumschlag.
ISBN 978-3-7618-0980-8


Coverabbildung

»Für den Wissenschaftler ist das Facsimile ein unerlässliches Hilfsmittel, für den Mozart-Freund aber ein wertvolles Geschenk, das ihm ermöglicht, für sich ganz neue Fragen zu stellen und möglicherweise auch zu ganz neuen Schlussfolgerungen zu gelangen.« (Das Orchester)



Mozart · Das Bilderbuch
Illustrationen von Dietmar Griese
Text von Hansjörg Ewert
32 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-1772-8

Coverabbildung
Leseprobe
Rezensionen

Mensch Mozart. Das Leben des Komponisten als unterhaltsames und informationsreiches Bilderbuch.

Im Mozartjahr 2006 sollen auch die Kinder ihr Mozartbuch bekommen. Rechtzeitig vor den Feiern zum 250. Geburtstag erscheint das Bilderbuch zum Leben des Komponisten aus Salzburg.

Von Dietmar Griese detailverliebt und dennoch klar gezeichnet, von Hansjörg Ewert zuverlässig recherchiert und lebendig erzählt, gibt das großformatige Bilderbuch Auskunft über Leben und Arbeiten Mozarts. Wir können sehen, wie es war, schon als Kind jahrelang auf Reisen zu sein, wie ein Musiker damals sein Brot verdiente, wie man komponierte. Dass es nicht einfach war, ein Genie zu sein, wird anschaulich vor Augen geführt, wenn von den täglichen Mühen, den Geldsorgen und dem frühen Tod berichtet wird. So entsteht ganz nebenbei auch das Bild einer Zeit, die uns heute fremd geworden ist.
Kindern wird ein Mozart nahe gebracht, wie er menschlicher nicht sein könnte, manchmal amüsant oder hemdsärmelig, manchmal ehrfurchtgebietend und am Ende auch tragisch. Das Buch ist ein prächtiges Geschenk für Kinder auf den Spuren des Mannes, der viel mehr war als ein »Donnerblitzbub«.



Die Zauberflöte
Bilderbuch zum Vorlesen, Singen und Musizieren in leichten Klaviersätzen
4. Auflage (1996)
48 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-1006-4

Coverabbildung

Das Bilderbuch enthält neben Illustrationen von Robin Richmond und der nach dem originalen Libretto erzählten Geschichte von Amanda Holden leicht spielbare Klaviersätze der bekanntesten Musikstücke, Lieder und Arien, bearbeitet von Arthur Campbell.



Salieri sulle tracce di Mozart

Katalogbuch zur Ausstellung anl. der Wiedereröffnung der Mailänder Scala vom 3. Dezember 2004 – 30. Januar 2005
Hrsg. Herbert Lachmayer, Theresa Haigermoser und Reinhard Eisendle (Da Ponte Institut, Wien) (2004). Format 24,5 x 28 cm. 359 Seiten mit 35 Abbildungen im Text, davon 5 vierfarbig und Farbtafeln (Seite 187-290) mit 116 Abbildungen, davon 75 vierfarbig; kartoniert

Deutsche Ausgabe
ISBN 3-7618-1834-3
Italienische Ausgabe (367 Seiten):
ISBN 978-3-7618-1833-6

Coverabbildung




Sheila Hodges
Lorenzo Da Ponte
Ein abenteuerliches Leben
Übersetzt von Ulrich Walberer
297 Seiten; gebunden mit Schutzumschlag.
ISBN 978-3-7618-1753-7
vergriffen

Coverabbildung
Leseprobe

Facettenreicher als jedes Opernlibretto: Die spannende Biografie Lorenzo Da Pontes (1749-1838). Der wichtigste Librettist Mozarts und sein schillerndes Leben.



Constanze Natoševic
»Così fan tutte«
Mozart, die Liebe und die Revolution von 1789
2. Auflage (2005). 379 Seiten mit 11 sw-Abbildungen und 18 Notenbeispielen;
gebunden mit Schutzumschlag.
ISBN 978-3-7618-1619-6

Coverabbildung


Christoph Wolff
Mozarts Requiem
Geschichte, Musik, Dokumente
Mit Studienpartitur
4. Auflage (2003). 255 Seiten; Taschenbuch
ISBN 978-3-7618-1242-6

Coverabbildung


Siegbert Rampe
Mozarts Claviermusik
Ein Handbuch
Instrumente, Interpretation, Werkbesprechungen
(1995). 404 Seiten mit vielen
Abbildungen und Notenbeispielen; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1180-1

Coverabbildung

»Eine kaum zu erschöpfende Fülle an höchst klugen, detailgenauen Hinweisen zu sich ergebenden Aufführungsfragen aller Art ...«
(Buchhändler heute)


Wolfgang Gersthofer
Mozarts frühe Sinfonien (bis 1772)
Aspekte frühklassischer Sinfonik
»Schriftenreihe der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg«, Band 10



Mozart – Chronik eines Lebens
Zusammengestellt von Joseph Heinz Eibl.
2., überarbeitete Auflage (1991) (dtv/Bärenreiter).
151 Seiten; Taschenbuch
ISBN 978-3-7618-0562-6
vergriffen

Coverabbildung


Mozart – Die Dokumente seines Lebens
Gesammelt und erläutert von Otto Erich Deutsch. Supplement zur Neuen Mozart-Ausgabe,
Band X/34 (1979). X und 606 Seiten; Addenda und Corrigenda.
zusammengestellt von Joseph Heinz Eibl. Supplement zur Neuen Mozart-Ausgabe, Band X/31/1 (1978). XI und 134 Seiten.
Zwei Bände; Leinen
ISBN 978-3-7618-0147-5

Coverabbildung


Mozart – Dokumente
Zusammengestellt von Cliff Eisen. Supplement zur Neuen Mozart-Ausgabe, Band X/31/2 (1997).
XVIII und 206 Seiten; Leinen
ISBN 978-3-7618-1292-1



Mozart-Jahrbuch
Herausgegeben vom Zentralinstitut für Mozart-Forschung der Internationalen Stiftung Mozarteum, Salzburg
Jeder Band mit Abbildungen und Notenbeispielen
Halbleinen, ab 1987/88 Leinen



Mozart – Skizzen
Faksimile
Herausgegeben von Ulrich Konrad.
Supplement zur Neuen Mozart-Ausgabe (X/30/3).
(1998). 98 Blatt Faksimiles, 98 Blatt Übertragungen; Kritischer Bericht und Verzeichnisse.
XVIII und 69 Seiten; kartoniert. In Leinenkassette
BA 4610



Mozart – Wasserzeichen-Katalog
von Alan Tyson. Supplement zur Neuen Mozart-Ausgabe, Band X/33/2 (1992).
Textband: XXIX und 68 Seiten; Abbildungen: 227 Seiten; Leinen in Schuber
ISBN 978-3-7618-1010-1

Bei der Beschreibung der Wasserzeichen und der zeitlichen Bestimmung der Papiersorten ist Tyson neue Wege gegangen und hat mit diesem Katalog ein Standardwerk der Mozart-Forschung vorgelegt. Seine zum Teil sensationellen Neudatierungen, für die dieser Katalog die Grundlage bildet, haben das Mozart-Bild am Ende des 20. Jahrhunderts in wichtigen Bereichen nachhaltig revidiert.



Maria Bieler
Binärer Satz – Sonate – Konzert
Johann Christians Klaviersonaten op. V im Spiegel barocker Formprinzipien und ihre Bearbeitung durch Mozart
(2002). 263 Seiten; gebunden
ISBN 978-3-7618-1562-5

Coverabbildung

Die eigenwillige, musikästhetisch, philosophisch und analytisch ausgerichtete Studie Maria Bielers geht dem historischen und geistesgeschichtlichen Zusammenhang der drei Formmodelle Konzert, Sonate und Binärer Satz am Beispiel der Klaviersonaten op. V von Johann Christian Bach nach.
In ihnen ist die zeittypische Loslösung aus der Verbindlichkeit barocker Formmodelle besonders anschaulich repräsentiert: Die wache Sensibilität für die Konflikte der historischen Ausgangssituation steuert einen Arbeitsprozeß, in dem der Komponist in jedem Augenblick überkommene und aktuelle Ideale der Formgebung gegeneinader abzuwägen scheint.

Wolfgang Amadeus Mozart schließlich hat durch diese reflexive Grundstruktur der Sonaten op. V eine entscheidende Anregung zur Entwicklung einer eigenständigen Konzeption des Konzertierens erhalten.



Schriftenreihe der Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg

Band 1
Carl Bär
Mozart. Krankheit · Tod · Begräbnis
vergriffen


Band 2
Marius Flothuis
Mozarts Bearbeitungen eigener und fremder Werke
vergriffen


Band 9
Wolfgang Plath
Mozart-Schriften
Ausgewählte Aufsätze.
Herausgegeben von Marianne Danckwardt
(1991). 407 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1025-5
vergriffen


Band 10
Wolfgang Gersthofer
Mozarts frühe Sinfonien (bis 1772)
Aspekte frühklassischer Sinfonik
(1993). 450 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1192-4

Gersthofers grundlegende Arbeit versucht, Mozarts frühes sinfonisches Schaffen auf analytischem Wege aufzuschlüsseln. Die Einbeziehung des musikalischen Umfelds in die analytische Ausführungen ist dem Autor ein wichtiges Anliegen, so dass sich dieses Buch nicht nur als Arbeit über Mozart, sondern über frühklassische Sinfonik überhaupt versteht.


Band 11
Anke Sonnek
Emanuel Schikaneder
Theaterprinzipal, Schauspieler und Stückeschreiber
(1999). 445 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1461-1
vergriffen


Anke Sonnek hat für ihre Dissertation erstmals das gesamte greifbare Quellenmaterial zu Schikaneder gesichtet und aufbereitet und auf dieser Basis ein plastisches, facettenreiches Bild dieses vielseitigen Mannes entworfen.

»Nicht nur interessant, sondern auch von der Herangehensweise vorbildlich.«
(FAZ)


Band 12
Erich Duda
Das musikalische Werk Franz Xaver Süßmayrs
Thematisches Werkverzeichnis (SmWV) mit ausführlichen Quellenangaben und Skizzen der Wasserzeichen
(2000). 461 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1485-7
vergriffen

Coverabbildung

Franz Xaver Süßmayr (1766-1803) war nicht nur der Vollender von Mozarts Requiem, sondern seinerzeit ein durchaus geachteter Singspiel- und Opernkomponist; auch sein kirchenmusikalisches Schaffen ist beträchtlich.


Band 13
Richard Armbruster
Das Opernzitat bei Mozart
(2001). 427 Seiten, davon 57 Seiten Noten-Anhang; gebunden
ISBN 978-3-7618-1564-9

Coverabbildung

Das Buch befasst sich mit dem Phänomen der Verwendung musikalischer Zitate in Werken Mozarts. Richard Armbruster unterzieht dieses Phänomen erstmals einer eingehenden Analyse und stellt es in den Kontext zu verwandten Erscheinungen in der Musik des 18. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt seiner Untersuchungen liegt dabei auf Opern- und Instrumentalwerken aus dem Wiener Jahrzehnt Mozarts. Die Dissertation erhielt im November den »Förderpreis 2000« des Universitätsbundes Bamberg e. V.